Silent Friend
Regie: Ildikó Enyedi
Mit: Tony Leung Chiu-wai,
dOV
Rezensionen
-
"Fast zu schön, um wahr zu sein."
-
"Eine so intelligente wie poetische Verschränkung verschiedener Zeitebenen und Schicksale"
-
"Ein feiner, wunderschöner, philosophisch-esoterischer Film über Veränderung, Konnektivität und Natur, der mit Ruhe und erstaunlichem Witz besticht."
-
"Nach diesem liebevollen, sehr witzigen und überaus fruchtbaren Film scheint es nicht genug, den nächstbesten Baum zu herzen"
Im Herzen eines botanischen Gartens in einer mittelalterlichen Universitätsstadt in Deutschland steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er ein stiller Zeuge – ein Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen.
2020 beginnt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong, der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem alten Baum.
1972 erfährt eine junge Studentin eine innere Wandlung – ausgelöst durch die einfache, achtsame Verbindung mit einer Geranie.
1908 entdeckt die erste Studentin der Universität durch das Objektiv ihrer Kamera verborgene Muster des Universums – eingeschrieben in die unscheinbarsten Pflanzen.
Nach dem Goldenen-Bären-Gewinner „Körper und Seele“ (2017) präsentiert die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi mit SILENT FRIEND ein poetisches, sensibles Werk, in dem die Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen zum Sinnbild für die universelle Sehnsucht nach Verbundenheit wird. In den stillen Versuchen ihrer Protagonist:innen, sich mit der Welt, der Natur und mit sich selbst zu verbinden, entfaltet sich eine berührende Geschichte über Zugehörigkeit, Wandel – und die Schönheit der Sehnsucht. In Venedig wurde Luna Wedler für ihre Rolle mit dem Preis als beste junge Entdeckung ausgezeichnet.



