Nach einer umfassenden und aufwendigen Modernisierung erstrahlt das Bellaria Kino in neuem Glanz und verfügt über einen Saal auf neuestem Stand der Technik mit 116 Sitzplätzen. Zeitgleich knüpft es als eines der ältesten Kinos Wiens an seine lange Tradition an und schafft einen Ort für anspruchsvolle Filmkultur und besondere Kinomomente. Das Bellaria Kino wird vom Votiv/DeFrance-Team als eigenständige Spielstätte geführt
Jede*r hat eine Chimera – etwas, das wir suchen, aber niemals finden. Auf der Suche nach seiner Chimera, stellt sich Arthur dem Unsichtbaren und findet sich in einer abenteuerlichen Reise zwischen den Lebenden und den Toten, Wäldern und Städten, zwischen Festen und Einsamkeiten.
L’INNOCENTE, der letzte Film von Luchino Visconti aus dem Jahr 1976, basiert auf dem Roman Das Opfer von Gabriele D’Annunzio. Erzählt wird von dem Aristokraten Tullio, dessen Eifersucht außer Kontrolle gerät, als seine Ehefrau Giuliana selbst eine Affäre beginnt.
In seinem neuesten Drama präsentiert Daniele Luchetti zu einem Soundtrack von Thom Yorke eine mitreißende Saga über eine Beziehung, in der sich gefährliche Liaisons über mehrere Zeitebenen hinweg entfalten.
Clark, der Besitzer eines heruntergekommenen Möbelgeschäfts, entdeckt im Keller seines Ladens eine unsichtbare Tür. Bald ist er wie besessen davon, das Geheimnis dahinter zu lüften, und vertraut sich seiner Psychologin Dr. Mary Kline an. Als sie ihm dorthin folgt, lauert
hinter den Wänden etwas Düsteres – und Gefährliches.
Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt DIE CAMINO-THERAPIE – FINDE DEINEN WEG von zwei Fremden, die auf dem Jakobsweg nicht nur zueinanderfinden, sondern auch zu sich selbst. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Camino de Santiago entsteht ein bewegender Film über Aufbruch, Loslassen und die Kraft des Zusammenhalts.
Ingeborg Bachmann (Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war)
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar.
Auf der Suche nach der gestohlenen ZeitKonrad Wakolbinger
Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit
In einer Welt die immer schneller rast, begibt sich AUF DER SUCHE NACH DER GESTOHLENEN ZEIT auf eine Reise durch unser Zeitbewusstsein. Der Film erzählt wie die in einem mittelalterlichen Kloster erfundene Uhr den Takt unserer Arbeit, unserer Gesellschaft und unseres Lebens bestimmt. Dabei untersucht er die uns prägende Formel „Zeit ist Geld“ und stellt die Frage: Wie können wir Zeit bewusster gestalten, um weniger “gestohlene“ Momente zu empfinden und mehr Eigenzeit mit Tiefe, Präsenz und Sinn in unserem Alltag zu erleben? Mit grosser Neugierde und in spannenden wie nachdenklichen Interviews zeigt er, wie Zeit unser Handeln formt und wie die neuen Technologien unser Zeitverständnis beeinflussen.
Eine stimmungsvolle Mentalitätsgeschichte in den Pastellfarben einer schönen Erinnerung; nachdenklich, unterhaltsam und wehmütig. Angesiedelt in den Jahren 2018 und 2019, handelt es sich zugleich um eine historische Erzählung aus einem Deutschland knapp vor unserer Zeit.
Mit 55 genießt Anne ihre neu gewonnene Freiheit, seit ihre Kinder ausgezogen sind. Doch als ihre Tochter Louise nach Rückschlägen wieder bei ihr einzieht und ihr Sohn Théo ankündigt, dass sie bald Großmutter wird, gerät ihr Leben erneut durcheinander.
Fast zwanzig Jahre nach ihren legendären Auftritten als Miranda, Andy, Emily und Nigel kehren Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci zu den Fashion-Hotspots von New York City und in die eleganten Büros des Runway Magazins zurück.
Vor der atemberaubenden Landschaftskulisse Islands und mit viel Sinn für das Surreale erzählt Hlynur Pálmason von Gefühlen, die vergebliche Hoffnung sind, aber nicht vergehen. Dem isländischen Regisseur Hlynur Pálmason wurde 2026 eine Personale bei der Diagonale gewidmet.
Die reichste Frau der Welt (La Femme la plus riche du monde)
Die reichste Frau der Welt begegnet einem ehrgeizigen Fotografen: es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich in den familiären Strukturen grenzenlosen Luxus ein. Es entbrennt ein Kampf um Liebe, Macht und Kontrolle zwischen Familiengeheimnissen, einer Tochter im Erbstreit und einem Butler, der mehr weiß, als er sagt. Mit einer eindrucksvollen Glanzleistung prägt Isabelle Huppert den Film von Thierry Klifa, der sich lose an realen Ereignissen orientiert und in Frankreich große mediale Resonanz fand.
NACHBEBEN ist das bewegende, mitreißende und mehrfach preisgekrönte Spielfilmdebüt der jungen dänischen Schauspielerin und Filmemacherin Zinnini Elkington: Ein intensiver und tief menschlicher Blick auf die Verantwortung, die Menschen in medizinischen Berufen auf sich laden müssen. Der Film beschreibt das kaum beachtete „Second-Victim-Syndrom“: Den seelischen Preis, den medizinisches Personal zahlt, wenn bei Behandlungen Fehler passieren. In konzentrierten Bildern und leisen Zwischentönen zeigt der Film ein System, das seine Menschen permanent an die Grenze ihrer Belastbarkeit führt.
Als die renommierte Psychiaterin Lilian Steiner vom Tod einer ihrer Patientinnen erfährt, ist sie zutiefst beunruhigt. Überzeugt davon, dass es sich um Mord handelt, beschließt sie, Nachforschungen anzustellen… Die zweifache Oscar®-Preisträgerin Jodie Foster ist zurück auf der großen Leinwand!