Selten wache ich träumed auf
Regie: Isabelle Stever
Mit: Tania Myronyshena,
OmU
Die Liebe von Olya und Oleh, einem jungen queeren ukrainischen Paar, wird auf die Probe gestellt, als die Gender Transition einer der beiden Partnerpersonen mit der Invasion Russlands in die Ukraine zusammenfällt.
Während der Krieg näher rückt und die Grenzen von Männlichkeit und Weiblichkeit neu definiert, kämpfen sie darum, ihre Nähe und ihr Selbstverständnis als Paar zu bewahren. Was bedeutet es, ein Mann in einem Land zu sein, das um seine Identität und sein Überleben kämpft.
Authentisch, roh, emotional aufwühlend und zugleich zart und intim erzählt das ukrainisch-deutsche Duo, Drehbuchautorin Anna Melikova und Regisseurin Isabelle Stever die Geschichte von Olya und Oleh. Das queere Paar kämpft im Ausnahmezustand des Krieges um Selbstbestimmung und um ihre Liebe.
I RARELY WAKE UP DREAMING wirft einen sehr persönlichen Blick auf die brutalen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, zeigt dabei fast beiläufig und nachvollziehbar, wie eine solche Extremsituation den Alltag bestimmt. Die Handlung basiert weitgehend auf realen Erlebnissen von langjährigen Freund:innen der Drehbuchautorin.





