Rex Gildo – Der letzte Tanz

Regie: Rosa von Praunheim
Mit: Ben Becker, Kai Schumann, Florian Korty, Kilian Berger

Deutschland 2022 | 89 min

 Rex Gildo – Der letzte Tanz
 Rex Gildo – Der letzte Tanz
 Rex Gildo – Der letzte Tanz
 Rex Gildo – Der letzte Tanz

Er sah blendend aus, konnte singen und tanzen, verkaufte 40 Millionen Schallplatten, wirkte in über 30 Filmen mit, und „Fiesta Mexicana“ konnte jedes Kind mitsingen. Rex Gildo war ein deutscher Star. Doch dass er und sein Manager/Entdecker/Ziehvater Fred Miekley über Jahrzehnte ein Liebespaar waren, wussten nur engste Vertraute. Um Pressegerüchten über sein Schwulsein zuvorzukommen, heiratete Gildo sogar seine eigene Cousine. Nach Miekleys Tod bekam Gildos Karriere tiefe Risse, er wurde tablettensüchtig und hatte Alkoholprobleme. 1999 stürzte er aus dem Fenster seiner Münchner Wohnung, er wurde 63 Jahre alt.

Halb fiktional, halb dokumentarisch erzählt Rosa von Praunheim in seinem neuen Film Rex Gildos Leben als die tragische Geschichte eines Unterhaltungskünstlers, der sich in der repressiven Öffentlichkeit der 1950er und 60er Jahre zu einem Doppelleben gezwungen glaubte und auch später nie den Ausbruch aus seinem Versteck wagte. In den Spielszenen brillieren Newcomer Kilian Berger als junger Rex Gildo und Ben Becker als Fred Miekley.

Ab
30. September |
Spielzeiten und Tickets von Rex Gildo – Der letzte Tanz im Votiv Kino und Kino de France in Wien

* Änderungen vorbehalten. Programm wird laufend aktualisiert.