Hungrig
Regie: Susanne Brandstätter
Mit: Irakli Loladze,
engl. OmdU
Rezensionen
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"a documentary poem of great urgency as well as overwhelming beauty"
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"A call to action"
Ein geheimnisvolles Wesen entdeckt in naher Zukunft eine Welt ohne Menschen und macht sich daran, die Ursache für das Verschwinden der Menschheit aufzuklären. Es folgt Spuren aus der Vergangenheit – Tonaufzeichnungen von Gesprächen mit renommierten Wissenschaftlern, aufgenommen vor dem Aussterben – und erschafft daraus seinen eigenen Dokumentarfilm: HUNGRIG.
Was zunächst wie ein Umweltfilm anmutet, wird schnell zum „Krimi“ – zur Ermittlung, die verborgene Zusammenhänge ans Licht bringt. Experten erörtern die verhängnisvolle Entwicklung der Lebensmittelpolitik, den Rückgang der landwirtschaftlichen Vielfalt und die Macht der Konzernmonopole – bis das beklemmende Bild einer Zukunft entsteht, die zunehmend von wirtschaftlichen und politischen Mächten kontrolliert wird.
Während das Wesen nach Verantwortlichen für das Aussterben sucht, zeigt der Film, was die Lebensmittelversorgung zerstörte, Arbeitsmärkte zerrüttete und zum Verfall der Demokratien geführt hat – bis eine finale Wendung alles Gezeigte in ein neues Licht rückt. Könnte die Menschheit doch noch gerettet werden?
HUNGRIGs radikaler Einsatz wissenschaftlicher Erkenntnisse ohne Talking Heads ist ein filmischer Appell zum Handeln, um diese Zukunft zu verhindern, bevor sie unsere wird.




