Die jüngste Tochter
Regie: Hafsia Herzi
Mit: Nadia Melliti,
OmU
Rezensionen
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"Auf Anhieb ein queerer Klassiker."
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"Sensibel und einfühlsam."
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"Einer der schönsten Filme des Jahres."
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"Mellitis stille, aber umso intensivere Performance wurde zu Recht in Cannes mit dem Preis als beste Darstellerin prämiert."
Basierend auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman von Fatima Daas, erzählt DIE JÜNGSTE TOCHTER (OT: La petite dernière) einfühlsam und in starken Bildern von der 17-jährigen Fatima (Nadia Melliti), die als einzige in Frankreich geborenen Tochter algerischer Einwanderer, in einer Pariser Banlieue im Spannungsfeld zwischen islamischem Glauben und der Entdeckung der eigenen Homosexualität, ihren Platz in der Welt finden muss. Die jüngste Regiearbeit der französischen Schauspielerin Hafsia Herzi („Du verdienst eine Liebe“, „Eine gute Mutter“) wurde nach seiner Weltpremiere im Wettbewerb der 78. Filmfestspiele in Cannes mit minutenlangen Standing Ovation bedacht.
Mit ihrer fesselnden und beeindruckend authentischen Darstellung der jungen Titelheldin begeisterte Laiendarstellerin Nadia Melliti sowohl das Publikum als auch die Kritiker:innen an der Croisette und wurde von der achtköpfigen Jury, unter dem Vorsitz von Juliette Binoche, als beste Darstellerin ausgezeichnet. Zudem wurde der Film, eine französisch-deutsche Koproduktion mit deutscher Beteiligung von Vanessa Ciszewski und der Berliner Katuh Studio, mit dem queeren Filmpreis Queer Palm bedacht.


