Special | Festivals

Anqa

Regie: Helin Çelik

AUT/ESP 2023 | 91 min

 Anqa© ethnocineca, 2024

Die Staubkörner tanzen im Sonnenlicht, der Ventilator dreht sich langsam um die eigene Achse, die Flamme des Gasherds flackert beim Kaffeekochen. Es scheint, als ob die Bewohnerinnen im zeitlosen Dunklen der Stille ihrer Erinnerungen festsitzen. Aus dem geschützten Raum ihrer Wohnungen erzählen drei jordanische Frauen von den traumatisierenden Gewalterfahrungen, die sie erlebt haben. In fragmentierten Erzählungen sprechen sie von Vergewaltigung und Folter, Überfällen und Inhaftierungen. Vieles bleibt zum Schutz der Frauen verborgen.
In eindringlicher visueller Poetik zeigt Helin Çelik Frauen, die sichtlich von dem erfahrenen Leid geprägt sind, sich aber nicht davon definieren lassen. „Ich bin nicht das, was übriggeblieben ist, ich existiere.“

In Anwesenheit von Helin Çelik

Spielzeit und Ticket von Anqa

* Änderungen vorbehalten. Programm wird laufend aktualisiert.