Unter dem Vesuv Neapolitanische Geschwister © Filmarchiv Austria

Neapolitanische Geschwister

Regno di Napli

Deutschland/Italien 1978, Farbe, 136 Minuten, italienische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie: Werner Schroeter, Drehbuch: Werner Schroeter, Wolf Wondratschek, Kamera: Thomas Mauch, Mit: Maria Antonietta Riegel, Dino Mele, Cristina Donadio

Neapolitanische Geschwister ist eine Art Familienchronik, die zwischen 1943 und 1972 in und um einen armen Vorort Neapels spielt. Ein Bruder, Massimo, und seine Schwester, Vittoria, werden gleichzeitig (nicht nur wegen ihrer Namen) zu allegorischen und ironischen Figuren. Allegorisch deswegen, weil sie verbreitete soziale Phänomene verkörpern, wie etwa den Konflikt zwischen Politik und Religion innerhalb der häuslichen Strukturen. Ironisch, weil sie trotz der Widerstandsfähigkeit, die die beiden im Zuge ihres Erwachsenwerdens entwickeln, unfähig bleiben, sich aus dem Elend des Nachkriegsitalien zu befreien. In einem deutlich vom italienischen Neorealismus beeinflussten Stil verwendet Schroeter diese individuellen Geschichten, um bestimmte Aspekte geschichtlicher Entwicklungen Italiens aufzuzeigen und zu kommentieren. (Michelle Langford)

Die Filme

À Santanotte

Assunta Spina

Avanti!

Certi bambini

Cut and Paste Naples

Dreaming by Numbers

Excursion à la Grotte d'Azur

Grazie e numeri

Ieri, oggi, domani

Immer wieder Neapel

Luisa, au nom d'état

Le mani sulla città

Napoli è una canzone

Naples revisitée par Ernest Pignon-Ernest

Napoli

Neapolitan Mouse

Neapolitanische Geschwister

Neue Ausbrüche des Vesuvs

Oreste Pipolo, fotografo di matrimoni

Pompeji aus der Vogelschau

Some Chance Operations

Töchter des Vesuvs

Vento di terra

Der Vesuv raucht nicht mehr

Viaggio in Italia

Wunder der Natur

Zielen van Napels