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Regie und Konzept Nadja Seelich Co-Regie Bernd Neuburger Kamera Bernd Neuburger Schnitt Eliska Stíbrová Musik Zdenek Merta Mit Andreas Dibl Marion Dimali Lidwina Dox Karl Edlinger Susanne Faschino Mario Formenti u. a. Verleih in Österreich filmladen, der Verleih des VOTIV KINOS Österreich 2000 85 Minuten, Farbe 16 mm/1 : 1,37 Eine optimistische Filmstudie über die Vergänglichkeit des Schmerzes. |
wenn die liebe flöten geht
Nadja Seelich Österreich 2000 Das erste Jahr war schön, wunderschön, aber plötzlich ist es vorbei, für immer . . . Ob verliebt, verlobt, verheiratet, wenn zwei Menschen auseinander gehen, dann tut es meistens weh - wie lange? Ein paar Wochen? Ein Jahr? Einsamkeit, Ausgeschlossenheit, Düsterkeit sind hartnäckige Begleiter fast jeder Trennung. Wenn die Liebe flöten geht, ist nur die Erinnerung an das verflossene Glück hell, und das lässt die Nacht umso finsterer erscheinen. Wie lange? Ein paar Wochen? Ein Jahr? Die Filmemacherin Nadja Seelich ist den Spuren verlorener Liebe mit Mut und leisem Humor nachgegangen und siehe da - ein Jahr später fand sie Menschen voller Zuversicht, Kraft und Sonnenschein, Menschen, die die Trennung verkraftet haben. Die düstere Erinnerung an das verflossene Unglück lässt den sonnigen Tag noch strahlender erscheinen . . . Fünf ehemalige Paare in Wien, fünf gescheiterte Beziehungen, zehn Schicksale. Dieser Film lässt sie alle zu Wort kommen. Sie erzählen uns fünf Geschichten vergangener Liebe, jeweils aus der Sicht des Verlassenen und des Initiators. Der/die Betroffene betrachtet die Trennung als einzigartiges Unglück, das gerade ihm ungerechterweise zugestoßen ist. Überall trifft er auf lachende, schmusende, glückliche Paare. Nur er allein ist einsam, verlassen, allein gelassen mit seiner Wut, Schmerz, Selbstmitleid, Angst, Rache - und Selbstzerstörungsgelüsten. Die gute Nachricht: Nicht nur die Verlassenen, sondern auch die Initiatoren leiden. Die bessere Nachricht: Ein Jahr später ist alles anders. Der Weltuntergang hat nicht stattgefunden. "Zu unserer großen Freude war ein Jahr später kein einziger der Menschen mehr verzweifelt. Keiner hatte sich oder den Partner umgebracht, keiner war Drogen oder Alkohol verfallen oder sonstwie verschollen. Und: Sie wollten alle zehn wieder vor die Kamera! Der Film ist eine echte 'Life Soap' geworden, mit zehn happy endings . . . Was ich mir wünsche: Dass der Film freudige Neugierde auf das eigene Leben weckt. Dass jemand, der völlig verzweifelt ist, weil er gerade verlassen wurde, den Film sieht und kapiert, dass es sich lohnt, am Leben zu bleiben - auch wenn die Liebe flöten geht." (Nadja Seelich) "Der Verständige findet fast alles lächerlich, der Vernünftige fast nichts." (Johann Wolfgang Goethe) |