Regie
Michael Curtiz


Buch
Julius J. Epstein
Philip G. Epstein


Kamera
Arthur Edison


Schnitt
Owen Marks


Musik
Max Steiner


Darsteller
Humphrey Bogart
Ingrid Bergman
Paul Henreid
Claude Rains
Conrad Veidt
u. a.


Produktion
Warner Bros.


Verleih in Österreich
Cinematograph Filmverleih


35 mm, 1 : 1,37, 102 Min., S/W, OmU
CASABLANCA

USA 1942

Weitere Materialien zum Film

Daß Michael Curtiz' Melodram überhaupt zum Inbegriff des Kultfilms werden konnte, verdankt CASABLANCA nur einer Reihe außergewöhnlicher Zufälle und Glücksumstände. So waren ursprünglich Ronald Reagan für die Rolle des Rick und Ann Sheridan für die Rolle der Ilsa vorgesehen. Die beiden Drehbuchautoren Julius und Philip Epstein sprangen ab und mußten durch Howard Koch ersetzt werden. Der glücklichste Umstand lag jedoch im Treffen von Winston Churchill und Franklin D. Roosevelt 1943 in Casablanca - dadurch geriet die marokkanische Stadt in die Schlagzeilen der amerikanischen Presse, und der Film, der nach einem enttäuschenden Start 1942 im Anschluß an dieses Treffen wieder in die Kinos kam, geriet zum Kassenschlager und gewann drei Oscars.

In Deutschland wurde CASABLANCA erst 1951 herausgebracht - um 24 Minuten gekürzt und durch die Synchronisation bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Erst Mitte der 70er Jahre zeigte das Fernsehen eine ungekürzte und neusynchronisierte Fassung.

"Schau mir in die Augen, Kleines" werden Sie in der im VOTIV KINO gezeigten Fassung übrigens nicht hören - diese Dialogzeile kommt nämlich in der Originalfassung nicht vor. Und die ist erstmals in Österreich mit deutschen Untertiteln und in neuer Kopie zu sehen!

"Kaum ein anderer Film hat zu so vielen Mythen und Legendenbildungen geführt wie CASABLANCA. Zur Wirkung des Films zählen vor allem jene Parameter, welche die Beziehungen von Menschen untereinander fortan im Kino definierten. (. . .) Sie sind zu Grundmustern filmischer Interaktion geworden." (Metzler Film Lexikon)


 
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