Chéri

(engl. OmU) Regie: Stephen Frears. Mit: Michelle Pfeiffer, Rupert Friend, u. a. Großbritannien/Frankreich/Deutschland 2009, 93 Min., Farbe

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Kann eine unmögliche Liebe ihre Erfüllung finden? Die schöne Edelkurtisane Léa kommt langsam in ein gewisses Alter und hat sich aus dem Geschäft der käuflichen Liebe zurückgezogen. Im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts lebt sie in unbeschreiblichem Luxus. Auf Wunsch ihrer ehemaligen Kollegin und Rivalin Madame Preloux soll Léa deren hübschen, verwöhnten Sohn Chéri zum Mann machen und in die Geheimnisse der Liebe einweihen. Was als Flirt beginnt, wird zu einer leidenschaftlichen Beziehung, ein kurzer Kurs in Liebesdingen wird zu einer sechs Jahre andauernden Liaison. Aber Madame Peloux spinnt auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten heimlich andere Pläne für ihren Sohn: Hervorragend vorbereitet von Léa, soll er eine gute Partie durch eine arrangierte Heirat mit der reichen Tochter einer ehemaligen Kollegin machen.
20 Jahre nach seinem opulenten Meisterwerk "Gefährliche Liebschaften" ermöglicht Stephen Frears ("The Queen") ein spektakuläres Wiedersehen mit der Hollywood-Ikone Michelle Pfeiffer. Frears entführt das Publikum erneut nach Frankreich, dieses Mal in die Welt der Belle Epoque. Der Drehbuchautor und Dramatiker Christopher Hampton adaptierte mit CHÉRI einen Roman der skandalumwitterten französischen Autorin Colette, die seinerzeit selbst eine pikante Affäre mit ihrem Stiefsohn Bertrand de Jouvenel pflegte.
"Michelle Pfeiffer ist so großartig und schön und würdevoll, dass sie jeden hollywoodianischen Jugendwahn-Befürworter mühelos zum Schweigen bringen müsste." (Süddeutsche Zeitung)
"Eleganter und präziser als bei Stephen Frears lässt sich die zerstörerische, alles von innen heraus aufzehrende Natur des Geldes nicht sezieren. Und so erzählt diese nur oberflächlich oberflächliche Wiederbelebung einer Ära des falschen schönen Scheins eben auch von unserer heutigen Zeit." (Die Welt)

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