Looking for Eric

(engl. OmU) Regie: Ken Loach. Mit: Steve Evets, Eric Cantona, u. a. Großbritannien/Frankreich/Italien/Belgien/Spanien 2009, 116 Min., Farbe

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Der Postler Eric Bishop aus Manchester trauert seiner großen Liebe Lily nach, die er vor 30 Jahren leichtsinnigerweise verlassen hat. Die gemeinsame Tochter Sam ist inzwischen selbst Mutter, Eric lebt mit zwei Söhnen, die langsam auf die schiefe Bahn zu geraten drohen, und flüchtet vor der Realität in seine große Leidenschaft Fußball. Eric ist ein Fan von Eric Cantona, dessen Poster in seinem Zimmer hängt und das ihm als "Gesprächspartner" dient. Eines Tages, nach einem Joint zu viel, sitzt Cantona leibhaftig in Eric Bishops Zimmer und ermuntert ihn, sein Leben endlich in die Hand zu nehmen.
Der Franzose Eric Cantona war in den 1990er-Jahren einer der erfolgreichsten und populärsten, allerdings auch exzentrischsten und umstrittensten Figuren des englischen Fußballs. "Cantona wollte unbedingt einen Film mit Ken Loach machen und bot dem Regisseur ein Script an, das zwar nicht realisiert, aber zum Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit wurde. LOOKING FOR ERIC feiert die Solidarität der kleinen Leute, ohne dem Sozialkitsch zu frönen. Es ist ein Ken-Loach-Film, der Ken-Loach-Hasser umstimmen wird." (Berliner Zeitung)
"Selten hat man Ken Loach vergnüglicher das Hohelied des Zusammenhalts anstimmen sehen." (Neue Züricher Zeitung)
"Ken Loachs Humor ist nah am Volk, hart aber herzlich, aber auch unwiderstehlich, weil er nicht über Eric und seine Kumpels lacht, sondern mit ihnen. Und obwohl Margaret Thatcher und die Neoliberalen in diesem Film ausnahmsweise an keiner Stelle vorkommen, bleibt er in seinem Kern doch der alte Ken Loach. Die Lösung besteht auch hier wieder in Solidarität, in der komischsten Demonstration der Macht von Gemeinschaft, die man seit langem gesehen hat." (Die Welt)

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