Happy End

(französische OmU) Regie: Michael Haneke. Mit: Isabelle Huppert, Jean-Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz, Fantine Harduin, Franz Rogowski, Laura Verlinden, u. a. Frankreich/Österreich/Deutschland 2017, 110 Min., Farbe

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"Rundherum die Welt und wir mittendrin, blind." Die Momentaufnahme einer bürgerlichen europäischen Familie.
"HAPPY END ist ein satirischer Alptraum des Reichtums im großbürgerlichen Europa: So klar, brillant und unversöhnlich wie Halogenlicht. Es ist so mitreißend wie eine teuflische Soap-Opera, eine Dynastie der verlorenen Seelen." (The Guardian)
"Michael Haneke reißt in seinem grimmig-düsteren satirischen Drama schonungslos die Fassade einer großbürgerlichen französischen Familiendynastie ein und schärft dabei einmal mehr den Blick auf gesamtgesellschaftliche Defizite." (filmstarts.de)
"Formal ist Hanekes HAPPY END von unfehlbarer Genauigkeit; seine aufgeräumten, exakten Bilder vermitteln eine Klarheit, in denen sich oft erst bei genauerem Hinsehen die Ereignisse verschleiern. Als der distanzierte Erzähler, der er ist, entwickeln sich nicht selten im Bildhintergrund überraschende Ereignisse oder finden Begegnungen statt, deren Bedeutung sich langsam erschließt. Wie so oft seziert Haneke dabei das großbürgerliche Milieu und dessen Liebes- und Alltagsrituale." (Kurier)
"Dass es Michael Haneke gelingt, groteske und tragische Momente so perfekt zu balancieren, dass die resultierende Überraschung für das Kinopublikum mal in Mitleid oder Schrecken kippt und dann aber wieder in ungläubiges Lachen, das ist neu beim als humorlos verschrienen Großmeister des moralischen Kinos. Und dann bleiben am Ende auch wieder ein paar Sequenzen gesondert in Erinnerung, allen voran das Gespräch zwischen Großvater und Enkelin, das so unmittelbar die Brücke zu 'Amour' schlägt und im Arbeitszimmer über den großen Schreibtisch hinweg gefilmt ist, als ob da eine ganze weite Landschaft zwischen den beiden Menschen läge. Michael Haneke hat wieder etwas Neues geschaffen, und es hinterlässt wieder einen bleibenden Eindruck!" (Sennhausers Filmblog)
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