NUOVO CINEMA ITALIA 2016
Die 14. Auflage des Festivals des neuen italienischen Films ermöglicht einen erstaunlich differenzierten und vielfältigen Blick auf unser südliches Nachbarland.

Gleich zwei Filme widmen sich einer Konstante der italienischen Gesellschaft und des italienischen Kinos: dem organisierten Verbrechen. Neu ist dabei der weibliche Blick – auf die Frauen führender Mafia-Bosse in LA TERRA DEI SANTI und auf einen weitgehend unbekannten Aspekt der großen Mafiaprozesse in den 1980er-Jahren in Fiorella Infascellis intimer Arbeit ERA D'ESTATE.

Wohlstandsverwahrlosung, die Krise des italienischen Mittelstands oder die soziale Kälte der Berlusconi-Ära stehen im Mittelpunkt der Filme von Ivano De Matteo, Sydney Sibilia und Paolo Virzì.

Nicht fehlen darf auch das allgegenwärtige Flüchtlingsthema, dem sich Gianfranco Rosi in seinem mit dem Goldenen Bären der Berlinale 2016 ausgezeichneten FUOCOAMMARE auf ganz ungewöhnliche Weise annähert.

Und was wäre ein Festival des italienischen Films ohne Erinnerungen an die eigene Filmgeschichte? Zwei ganz große des italienischen Kinos stehen im Mittelpunkt von CHE STRANO CHIAMARSI FEDERICO – der unvergessene Federico Fellini und Ettore Scola, der diese augenzwinkernde Hommage gestaltete.

Als Hommage an Paolo Virzì und seine Hauptdarstellerin Valeria Bruni Tedesci zeigen wir – neben den sieben österreichischen Erstaufführungen – IL CAPITALE UMANO, der bereits 2014 im Rahmen dieses Festivals zu sehen war. Der neue Film der beiden (LA PAZZA GIOIA) wird in Cannes 2016 seine Uraufführung erleben und voraussichtlich im Herbst dieses Jahres zu uns ins Kino kommen.

Eröffnet wird das Festival am 2. Juni um 19.30 Uhr mit dem Psychothriller I NOSTRI RAGAZZI in Anwesenheit von Regisseur Ivano De Matteo und Drehbuchautorin Valentina Ferlan.

  • I NOSTRI RAGAZZI
  • FUOCOAMMARE
  • IL CAPITALE UMANO
PARTNER
  • Filmfonds Wien
  • Istituto Italiana di cultura
  • VOTIV KINO
  • Filmladen Filmverleih
  •  
  • Made in Italy (Rom)
  • Ministero dei Beni e delle Attività Culturali e del Turismo / Direzione Generale per il Cinema (Rom)