TONI ERDMANN

TONI ERDMANN

Ein Film von Maren Ade
Deutschland/Österreich 2016
162 Minuten

DE FRANCE Saal 2
21.00 Uhr

"TONI ERDMANN ist eine Sensation. Eine feinsinnige Komödie über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und die Plausibilität des Irrwitzigen." (Die Zeit)

Wann hat es das zuletzt gegeben, dass eine deutschsprachige Produktion bei den Filmfestspielen in Cannes derart Furore machen konnte? Nicht nur die deutschen und österreichischen KritikerInnen zeigten sich von Maren Ades neuem Film begeistert, auch die internationale Presse feierte TONI ERDMANN gebührend. Von einem "wahren Feuerwerk" schrieb "Le Monde", und "von einem meisterhaft punkigen Werk, das eine kollektive Katharsis gleich einem Erdbeben auslöste". "Variety" sah einen "menschlichen, unglaublich komischen Triumph", "Le Figaro" konstatierte: "Dieser Film erreicht die Sterne.", und der "Hollywood Reporter" berichtete von der "besten deutschen 162 Minuten-Komödie".

Dass der Film "nur" den Preis der Internationalen Filmkritik gewann und von der Jury schmählich ignoriert wurde, tut dem Triumph von TONI ERDMANN keinen Abbruch. Denn TONI ERDMANN vereint Humor und Anspruch auf wunderbarste Weise, bringt das Publikum zum Lachen und Nachdenken zugleich.

"Toni Erdmann" – das ist eine von Peter Simonischek verkörperte Kunstfigur. Eigentlich heißt der Mann Winfried, ist 65 Jahre alt, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zu schlechten Scherzen und einem schwierigen Verhältnis zu seiner Tochter. Ein spontaner Besuch bei der erfolgreichen Karrierefrau in Bukarest endet im Streit, doch anstatt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Wilfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in "Toni Erdmann". Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines Berufsleben ein und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinandergeraten, desto näher kommen sie sich.

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Regie: Maren Ade. Drehbuch: Maren Ade. Kamera: Patrick Orth. Schnitt: Heike Parplies. Ton: Patrick Veigel, Bernhard Maisch. Ausstattung: Silke Fischer. Kostüm: Brigitte Fuchs. Produktion: Komplizen Film, Coop99, Missing Link Films, SWR, WDR. Mit: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl, Trystan Pütter, Hadewych Minis, Lucy Russell, Ingrid Bisu, Vlad Ivanov, Victoria Cocias, Sava Lolow, Hans Löw, Jörg Löw, Viktorija Malektorovych, Natalja Henneberg, Radu Benzaru, Ruth Reinecke, Ingrid Burkhard, John Keogh, Klara Höfels
Deutschland/Österreich 2016, 162 Minuten

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