Die Frauenförderungsprogramme des BMWF sind ein wichtiges Instrument, um Wissenschafterinnen mehr Präsenz innerhalb des Wissenschaftsbetriebes zu verschaffen. Im Rahmen dieser Filmschau erhalten Wissenschafterinnen auch außerhalb des wissenschaftlichen Publikums Gehör. Mit ihren Vorträgen führen sie in die vielfältigen Fragestellungen, die die Filme aufwerfen, ein. Die Artenvielfalt ist in jedem natürlichen Bereich unserer Welt die Norm. Dass dies unter dem Begriff (Bio-)Diversität nun in der Forschung gebündelt thematisiert wird, ist eine erfreuliche Entwicklung. Monokultur hingegen ist etwas, das nur unter dem Einfluss der Menschen Platz nehmen kann. Eine soziale männliche Monokultur war z.B. der Bereich der Wissenschaft über Jahrhunderte hinweg. Nun ist das dank der Bemühungen vieler Frauen und auch Männer anders geworden und die Vielfalt der Forschung gewinnt durch die Teilhabe der Frauen an Farbe, Breite und Tiefe. Wissenschafterinnen, die die Filmreihe begleiten, zeigen die Kompetenz von Frauen in den unterschiedlichsten Disziplinen. In ihren Vorträgen präsentieren sie wichtige Erkenntnisse für den genussvollen Konsum durch ein nicht-wissenschaftliches Publikum. Schön, wie Film-Kunst und Wissenschaft einander hier treffen.

Roberta Schaller-Steidl
Stabstelle Gender & Diversity im BMWF

 

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