Kaze No Tani No Naushika

Impulsreferat Katja Sterflinger
Geb. 1967, seit 2003 Professorin für Geomikrobiologie an der Universität für Bodenkultur Wien. Arbeitsschwerpunkte: Erforschung der Biodiversität von Pilzen in Extremhabitaten, der biogenen Gesteinsverwitterung, der Mikroorganismen, die Kunstgegenstände in Sammlungen besiedeln. Sachverständige für Schimmelpilzbelastung.
Kaze No Tani No Naushika

(Nausicaä aus dem Tal der Winde)

Japan 1984
Regie, Drehbuch und Schnitt: Hayao Miyazaki, Kamera: Mark Henley, Musik: Joe Hisaishi
(Farbe, Animation, 116 min, jap. OF mdU)

Hayao Miyazaki hat diesen Anime nach der eigenen siebenbändigen Vorlage seines erfolgreichen Manga produziert. Nausicaä ist mittlerweile ein Kultfilm geworden und dessen frühe Technik soll sogar die Pixar-Studios beeinflusst haben. Die Endzeitwelt liegt in einem Meer der Fäulnis, giftige Pilze rauben den Menschen die Atemluft, eine baumlose Wüste bedeckt die Erde, soweit das Auge reicht. Eine kampfstarke und sehr schwertkundige Prinzessin rettet eine verbliebene Grünenklave vor bösen Eindringlingen. In wilden Luftkämpfen verteidigt sie dieses Tal der Winde gegen die übermächtigen, feindlichen Geschwader, die von einer herrschsüchtigen, weißbemantelten Amazone angeführt werden. Nausicaä erhält messianische Züge, als sie schließlich die prophezeite Legende erfüllt und ihre Liebe und Großherzigkeit eine friedliche Koexistenz mit den ziemlich reizbaren Riesenkakerlaken herbeiführen.

Mittwoch, 1. 12. 2010, 20.30 Uhr

 

  • Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
  • VOTIV KINO
  • Österreich 1 Club
  • ray FILMMAGAZIN
  • Institut Français de Vienne
  • Culturesfrance