Wissenschaftliche Themen können auf verschiedene Art und Weise aufbereitet und erzählt werden – auf Symposien, bei Kongressen, in Büchern usw. Eine Filmschau, die phantasievolle und vielfältige Auseinandersetzungen mit dem Thema Biodiversität vor Augen führt, ist eine wertvolle Ergänzung. Sie regt zum Denken und Staunen an und bietet andere Einstiegsebenen. Denn nur wenige wissen, was sich hinter dem Begriff „Biodiversität“ verbirgt. Dabei sind wir von der Vielfalt der Natur ständig umgeben: in der Tier- und Pflanzenwelt, bei Nahrungsmitteln, der Pharmazie und vielem mehr. Die Biodiversität gehört zu den größten noch zu erforschenden Schätzen der Erde.

Veränderungen dieser wertvollen Vielfalt haben Auswirkungen auf Lebensräume und Lebensgewohnheiten. Die Kunst räumt diesem bedeutenden wissenschaftlichen Thema einen berechtigten Raum ein. Das Medium Film ist gewissermaßen eine „Einstiegshilfe“ in das weite Feld der Artenvielfalt und trägt dazu bei, das Bewusstsein zu stärken. Ein Wissenschaftsthema in ungewohnter „Verpackung“, einem Film, schafft Anreize für eine nähere Auseinandersetzung. Über das Vertraute, eine kurzweilige Zeit im Kinosaal, kann das Unvertraute, die Komplexität des weitreichenden Themas Biodiversität, näher gebracht werde. Die Filme bieten eine spannende Übersetzung und Aufbereitung wissenschaftlich komplexer Themen. Denn Wissenschaft verständlich zu vermitteln, ist mir ein zentrales Anliegen. Genauso wie den Wissenschafterinnen, die einleitend eine wissenschaftliche Perspektive zu den Filmen liefern. Sie bieten damit der Wissenschaft jene Bühne, die sie so notwendig braucht und ihr absolut zusteht. Viel Vergnügen!

Dr. Beatrix Karl
Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung

 

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