MANIFESTO

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Ein Film von Julian Rosefeldt Deutschland 2017
95 Minuten, Farbe, OmU

VOTIV KINO
Sonntag 9.12.18, 12.15 Uhr

Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95 brilliert eine chamäleonhafte Cate Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt der Film- und Videokünstler Julian Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte. MANIFESTO greift dabei auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben. Cate Blanchett präsentiert diese "neuen" Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser.

"Dank der mächtigen Bilder und der brillanten schauspielerischen Leistung entwickelt sich ein Sog, dem man sich gerne hingibt und der das Publikum auf eine Reise durch ein Jahrhundert theoretischer Kunstreflexion mitnimmt." (Filmbulletin)

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Regie und Drehbuch: Julian Rosefeldt. Kamera: Christoph Krauss. Schnitt: Bobby Good. Musik: Nils Frahm, Ben Lukas Boysen. Produktion: ACMI – Australian Centre for the Moving Image Melbourne, The Art Gallery of New South Wales Syndey, Die Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Das Sprengel Museum Hannover, The Burger Collection Hong Kong, Die Ruhrtriennale. Mit: Cate Blanchett, Erika Bauer, Ruby Bustamante, u. a.


Deutschland 2017, 95 Minuten, OmU

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  • Kunsthistorisches Museum