FRIDA

FRIDA

Ein Film von Julie Taymor USA/Kanada 2002
118 Minuten, OmU

VOTIV KINO Sonntag 11.11 18

Eine in jeder Hinsicht erstaunliche Frau: Frida Kahlo, Mexikos bedeutendste Malerin, Ikone weiblicher Selbstbestimmung, Ehefrau des legendären Diego Rivera, Geliebte zahlreicher Männer und Frauen, wird von Salma Hayek und ihrer Regisseurin Julie Taymor ein in jeder Hinsicht magisches und unvergessliches Filmdenkmal gesetzt.

FRIDA ist kein herkömmliches "bio-pic", kein Stationendrama, das chronologisch von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt schreitet. Julie Taymor verwebt Biographisches mit der Gefühlswelt Fridas, verbindet lineare Erzählung mit freien Assoziationen. So verdichtet der Film Leben und Kunst, Realität und Fantasie zu einer beeindruckenden, stimmigen und aufregenden Ode an den Mut zum Neuen und Ungewöhnlichen, an die Lust und die Freiheit (auch der Sexualität). Sehr bestimmt, aber niemals vordergründig spielen Hayek und Taymor mit tradierten Geschlechterrollen, variieren sie oder stellen sie auf den Kopf. All das im Überschwang mexikanischer Rhythmen und Farben, historisch und politisch relevanter Querverweise und überbordendem Ideenreichtum. Und im Zentrum stets Frida: Künstlerin, Diva, Ikone.

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Regie: Julie Taymor. Drehbuch: Clancy Sigal, Diane Lake, Gregory Nava, Anna Thomas. Kamera: Rodrigo Prieto. Schnitt: Françoise Bonnot. Musik: Elliot Goldenthal. Produktion: Handprint Entertainment, Lions Gate Films, Miramax Films, Trimark Pictures, Ventanarosa Productions. Mit: Salma Hayek, Alfred Molina, Valeria Golino, Diego Luna, Antonio Banderas, Ashley Judd, Geoffrey Rush, Edward Norton, Elliot Goldenthal, Patricia Reyes Spíndola
USA/Kanada 2002, 118 Minuten, Farbe, OmU

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  • Kunsthistorisches Museum