CelluNoise

21.01.2011
22:30
EUR 9,50 / 8,50
VOTIVkino
  CELLU NOISE

21.01.2011
22:30

Die Abenteuer des Prinzen Achmed
Silhouetten-Animationsfilm: 65 Min

Livevertonung: Grüner/Blumenschein/Vatagin

Vorfilm: KREIDE von Carina Plachy (A, 2010)

Anschließend musikalischer Ausklang
im Café des Votivkinos

VOTIV KINO
9., Währingerstraße 12
www.votivkino.at

AK 9,50-
Ermäßigt 8,50-

kontakt: m.grausgruber@votivkino.at
twitter: cellunoise

presse
           
  Die Abenteuer des Prinzen Achmed
Regie: Lotte Reiniger; Deutschland, 1926; Silhouetten-Animationsfilm: 65 Min
Livevertonung: Grüner/Blumenschein/Vatagin



Inspiriert durch Märchenmotive aus Tausendundeine Nacht kreierten und perfektionierten Lotte Reiniger und ihr Team in dreijähriger Arbeit einen Stummfilm, der sich stark an chinesischen Schattenspielen orientiert und durch seine ausdrucksstarke Scherenschnitttechnik ein eigenes Filmgenre begründete: den Silhouttenfilm. In meisterhafter und penibler Feinarbeit wurden an die 100.000 filigrane Einzelbilder geschaffen, die sich scheinbar mühelos zu einem zauberhaften Ganzen, einer traumgleichen Geschichte, zusammenfügen.

Prinz Achmed eignet sich das fliegende Zauberpferd eines mächtigen Zauberers an. Für ihn beginnt eine Reise, die er nicht kontrollieren kann; eine Reise, in der es gilt, wilde Kämpfe zu bestreiten, wundersamen Menschen, Wesen und Dingen zu begegnen und nicht zuletzt die Liebe zu finden.

Die Abenteuer des Prinzen Achmed wird live vertont von Tom Grüner, Stephan Blumenschein und Alexandr Vatagin, einem Trio, das seit 2009 versucht, Klang auf verschiedenste Art und Weise und in verschiedenen Kontexten zu entdecken, die von Noise Rock, Post Rock und Noise Orchestra bis hin zu Electro und Jazz reichen. „Happening in an improvisation, it's a play of act and react, sometimes failing, starving and shiny.”
           
  Grüner/Blumenschein/Vatagin

this trio was formed in winter 2009, after grüner and blumenschein, both playing together in different projects for years, had invited vatagin for a spontaneous impro show. all three of them explore noise in different ways, contexts and settings - ranging from noise rock, post-rock, noise orchestra, solo performances, and electro to jazz and improvisation.

grüner/blumenschein/vatagin don't just try to be as heavy, brutal and noisy as possible (how easy would that be?), but to stay in a calm but awkward mood. letting go, if that's what feels right - now and here.
a combination of fx-loaded bass played with tools (grüner), a melancholic and stumbling guitar backed with cracking noises (blumenschein) and a beauty off-the-road cello and laptop noise (vatagin) – all fed with samples every now and then. happening in an improvisation, it's a play of act and react, sometimes failing, starving and shiny.


tom grüner: delilah (exp. noiserock), funny familiar forgotten feelings (impro), zach-rec.
stephan blumenschein: delilah (exp. noiserock), gigis gogos (noise orchestra), äffchen&craigs (hiphopy), funny familiar forgotten feelings (impro), zach-rec.
alexandr vatagin: slon (postrock), tupolev, port royal, alexandr vatagin solo, werner kitzmüller trio, valeot rec.
Grüner/Blumenschein/Vatagin
Grüner/Blumenschein/Vatagin
           
  KREIDE
von Carina Plachy
A, 2010




Geboren 1987
Lebt und arbeitet in Wien.
Frühere künstlerische Tätigkeiten im Bereich der Grafik und Malerei.
Seit ca. 4 Jahren intensive Beschäftigung mit Film und Medienübergreifender Kunst.

Ausstellung im Sommer 2011 geplant.

Auszug aus Schaffensbereich:
Konzeption und Umsetzung der live Videoinstallation bei 'The Grand Farewell Party' für ALPHAVILLE 2010
Gestaltung des Deckblatt für den Wien Guide der Viennale Gäste 2009 und 2010
Lichtassistent bei FORCE MAJEURE, .Hbc Karl-Liebknecht-Straße 9, Berlin im Dezember 2009
Produktionsassistent beim Kurzfilm ‚Muriendo’ von A.K. LEE 2008




Lobby Vorfilm:

Junge österreichische Filmemacher_innen und ihre Förderer stehen vor einem Problem: Eine unüberschaubare Zahl an Kurzfilmen aller Genres wird in Österreich produziert, ein guter Teil davon auch gefördert, ebenso ein guter Teil findet auf nationalen und internationalen Festivals Beachtung.
Aber wie viele finden nach der Premiere ihren Weg zurück ins Kino? Wie viele finden außerhalb von Fachkreisen ihr Publikum?
An der Qualität der Filme liegt das nicht. An dem Willen der Filmemacher_innen ebensowenig, sind sie doch angetreten die große Leinwand zu erobern und einem möglichst breiten Publikum zu begegnen.
Das Ziel der :lobby vorfilm: ist die Renaissance eines fast gänzlichen verlorenen Formats.
Der Vorfilm als Chance für das junge österreichische Filmschaffen und als ein Beitrag zu einer neuen Kinokultur.
Carina Plachy



lobby vorfilm